Mediation Brühl, Köln Bonn

Mediation in Brühl, Köln und Bonn durch Rechtsanwälte Tietmann

 

Mediation Ehegattenunterhalt

 

Beim Ehegattenunterhalt und der Mediation über die Ausgestaltung des Ehegattenunterhaltes ist zwischen dem Unterhalt vor der Scheidung und dem Unterhalt nach der Scheidung zu unterscheiden.

Leben die Eheleute bisher lediglich getrennt und sind noch nicht geschieden, kann ein Ehegatte von dem anderen den nach den ehelichen Lebensverhältnissen und den Einkommens- und Vermögensverhältnissen angemessenen Unterhalt verlangen (Trennungsunterhalt). Sind die Eheleute hingegen bereits geschieden, kann unter bestimmten Voraussetzungen nachehelicher Unterhalt verlangt werden. Dieser kann in der Höhe begrenzt und zeitlich befristet werden. Die Rechtsprechung zum Unterhalt ist vielfältig und die exakte rechtliche Lösung zudem vom Einzelfall abhänig.

Nach den gesetzlichen Vorschriften bemisst sich die konkrete Höhe des Unterhaltes nach den ehelichen Lebens-, Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Der Anspruch auf Unterhalt setzt die Bedüftigkeit des Berechtigten und die Leistungsfähigkeit des Verpflichteten zwingend voraus. Bedürftigkeit bedeutet, dass der Berechtigte seinen Unterhaltsbedarf nicht durch eigene Einkünfte befriedigen kann. Leistungsfähigkeit bedeutet, dass der in Anspruch Genommene in der Lage ist, den Unterhalt ohne Gefährdung seines eigenen Bedarfs zu leisten.

Bei der Mediation zum Unterhalt kann unter neutraler Führung des Mediators errechnet werden, welche Ansprüche dem Berechtigten maximal oder minimal gegenüber dem Verpflichteten zustehen können. Je nach Vortrag des Berechtigten und des Verpflichteten zur konkreten Lebens-, Einkommens- und Vermögenssituation können unterschiedlich hohe Unterhaltsansprüche errechnet werden.

Diese unterschiedlichen Berechnungen führen in der Regel zu gerichtlichen Auseinandersetzungen auf mehreren Ebenen vor Gericht. Ein dem Berechtigten zustehender Unterhaltsanspruch kann sowohl in einem Hauptsacheverfahren als auch in der Regel auf dem zusätzlichen Weg des einstweiligen Rechtsschutzes (einstweillige Anordnung) geltend gemacht werden. Dies führt dazu, dass alleine wegen eines Unterhaltsanspruches häufig zwei unterschiedliche gerichtliche Verfahren vor den Gerichten geführt werden (müssen). Mitunter muss der besser situierte Ehepartner als möglicher Unterhaltsverpflichteter vorab für die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten des Unterhaltsberechtigten aufkommen, wenn sich dieser für die Kosten im Sinne des Gesetzes nicht aufkommen kann.

Vor dem Hintergrund lang andauernder (mannigfaltiger) gerichtlicher Verfahren mit entsprechender Kostenbelastung auf beiden Seiten, bietet es sich an, im Wege der Mediation über den Ehegattenunterhalt eine Verständigung zu treffen. Die bekannten Vorteile der Mediation kommen bei einer gemeinsamen Verständigung zum tragen, indem Kosten gespart und eine größere Akzeptanz gegenüber der erreichten Konfliktlösung erreicht wird, als dies häufig der Fall bei einer gerichtlichen Entscheidung ist.

 


 

Wer bietet die Mediation an?

 

Frau Tietmann bietet als seit 2004 anerkannte juristische zertifizierte Mediatorin, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht die Mediation an. Als zertifizierte Mediatorin verfügt Frau Rechtsanwältin Tietmann über die entsprechenden rechtlichen Qualifikationen, um bei Konflikten als neutrale bzw. allparteiliche Person rechtssichere Konfliktlösungen erarbeiten zu können.

 

Rechtsanwältin & Mediatorin Christine Tietmann
Rechtsanwältin & Mediatorin Christine Tietmann
 

 

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